Qigong.

Eintauchen. Auftauchen. Sein.

Langsame Bewegungen. Ruhiger Atem.

Und was soll mir das bitte bringen …?

Qigong klingt nach Hokuspokus – oder muss man daran glauben? Nein! Sobald du Qigong praktizierst merkst du, wie Verspannungen weichen und deine Bewegungen fliessender werden. Und dein Atem (noch) tiefer in deinen Körper strömt und dich entspannt … Zufall …? Magie …?

Du spürst wieder, was da in dir los ist. Wo deine Muskeln festhalten. Wo du dich verspannst. Wo deine Gedanken hinwandern. Und genau darin liegt für mich die Magie des Qigong: Du wirst achtsamer und beweglicher – nicht nur körperlich. Du wirst ruhiger – nicht nur im Aussen. Dafür brauchst du keine Räucherstäbchen und kein Soundhealing. Nur Dich. Deinen Atem, deinen Körper und – Zeit.

Und ja, Qigong ist alterslos und somit für alle Altersgruppen geeignet.

Oft sind es die kleinen Signale, die wir übergehen. Ein Ziehen im Rücken. Ein verspannter Nacken. Unruhige Nächte. Innere Getriebenheit. Wir gewöhnen uns daran und sagen: «Das geht schon wieder vorbei.» Oder: «Das gehört halt zum Älterwerden.» Wir gewöhnen uns – über kurz oder lang – an dieses sogenannte «Normal».

Signale ernst zu nehmen, bedeutet für mich Lebenspflege. Die Wertschätzung gegenüber sich selbst, alle Veränderungen bewusst wahrzunehmen. Um sich beispielsweise zu fragen: Wie bewege ich mich? Wie denke ich? Wie ernähre ich meinen Körper? Was fühle ich?

Sonja Küng Portrait by modelmacher.ch

Qigong kann ein erster Schritt im grossen Feld der Lebenspflege sein. Manchmal braucht dieser Weg eine zusätzliche Unterstützung. Durch die TCM Ernährung beispielsweise. Hier beschäftigen wir uns mit der Frage: Was (er)nährt dich? Was nicht?


Damit Spannungen nachlassen und der Körper wieder in sein natürliches Gleichgewicht finden kann, begleite ich dich mit der Akupunkt-Massage (APM). So kann dein Energiefluss über die Meridiane und Akupunkturpunkte harmonisiert werden.

Was macht mann denn im Qigong?

Langsam bewegen, tief atmen, entspannt stehen und dabei erstaunlich wenig schwitzen – oder manchmal eben doch. Qigong-Formen können entspannend oder körperlich fordernd sein. Aber immer haben sie ein Ziel: deine Lebensenergie zu stärken und deine Meridiane in Schuss zu bringen.

So kommt eine Mischung aus folgenden Schwerpunkten zusammen:

Wir bewegen die Arme: Mal nach oben, mal zur Seite, mal so, als würde man eine imaginäre Wolke schieben. Am Anfang noch etwas steif, doch mit der Zeit fühlt sich dies erstaunlich gut an. Und ja, wir Stehen: Ganz ohne To-do-Listen. Und manchmal sogar ohne den Drang, irgendetwas zu tun. Wir atmen ruhig ein und aus – und auch da gibt es viele (neue) Räume zu entdecken. Und wir sind entspannt, aber nicht schlaff. Lass die Gedanken ruhen – so erhält dein Kopf eine kleine Pause. Und in all dem sind wir aufmerksam und spüren, was der Körper da so macht. Wo sind Spannungen, wo blockiert eine Bewegung? Und ja, es gibt viele Wiederholungen. Dies nicht, weil mir als Leiterin nichts mehr einfällt, sondern weil Wiederholungen Ruhe und Sicherheit geben.

Ich lande dich herzlich ein, deine Erfahrung mit Qigong selbst zu machen!

Meine Frau und ich waren anfangs skeptisch – und wurden eines Besseren belehrt. Schon nach den ersten Stunden erlebten wir etwas, das wir kaum fassen konnten: Muskelkater, allein durch langsame, bewusste Bewegungen. Kaum zu glauben, dass so etwas möglich ist!

Sonja zeigt uns das mit einer so einfühlsamen und klaren Art, dass wir jedes Mal aufs Neue begeistert sind. Für mich persönlich ist es ein kleines Wunder: Seit meinem Unfall 1995 kann ich zum ersten Mal wieder auf die Zehenspitzen stehen – und auch mein Gleichgewicht hat sich spürbar verbessert.

All das verdanken wir einer aussergewöhnlichen Lehrerin.
— Ruedi K.
In den Qigong Lektionen schätze ich besonders dies sehr klaren Übungsanleitungen von Sonja. Ihre natürliche, herzliche und fröhliche Art bewirken stets eine lockere Atmosphäre. Die Lektionen sind abwechslungsreich gestaltet und – im Nu vorbei. Mein Fazit nach fünf Monaten Qigong: Es tut echt gut!

In den Einzelsitzungen bei Sonja werden ihr grosses Fachwissen und ihre reichen Erfahrungen in der TCM und APM-Therapie offensichtlich.
Ich nenne dies ganzheitliche Therapie.
— Margrith S.
Die Qigong Stunden werden mit viel Freude an der Materie und Wissen geführt.
Mit leicht verständlichen Anleitungen zu den Übungen, sanften Korrekturen bei Fehlhaltungen, immer wieder neuen Atemübungen und einer guten Prise Humor werden alle Teilnehmer/innen liebevoll unterstützt.
Der Montag Morgen ist jeweils der beste Auftakt, um ausgeglichen, energievoll und entspannt in die neue Woche zu starten 😊
— Isabel S.

Stimmen

Sehr angenehme Atmosphäre und eine wertvolle Stunde für Körper, Geist und Seele!
— Helga B.
Sonja Küng die eine Qigong-Form macht.

Vor über zwanzig Jahren begann ich mit Qigong. Und dies nicht aus Absicht, meine Gesundheit zu stärken.

Am Anfang fiel es mir schwer, zur Ruhe zu kommen. Während der Übungen war mein Kopf oft ganz woanders. Ich schrieb in Gedanken Einkaufslisten, ging Pendenzen durch. Ich war mehr ausserhalb von mir, statt in mir drin. Es dauerte ein gutes Jahr, bis in meinem Kopf Ruhe einkehrte und ich mich auf meine “Innereien” einlassen konnte.

Mit der Zeit veränderte sich noch mehr, als ich erwartet hatte. Mein Körper wurde beweglicher, geschmeidiger und belebter. Ich hatte keine kalten Hände und Füsse mehr – die Wärme blieb. Das Gleichgewicht verbesserte sich. Die innere Nervosität wich langsam. Ich fühlte mich zunehmend wohler in meinem Körper.

Heute weiss ich: Es geht nicht darum, eine Qigong-Form perfekt zu beherrschen. Es ist eine Übung für das Leben selbst. Es lehrt mich, aufmerksam und präsent zu sein – im Denken, im Fühlen und im Handeln. Es erinnert mich daran, meinen Körper nicht nur zu benutzen, sondern ihn wahrzunehmen und mit ihm in Verbindung zu sein. Und auch, meine Gedanken zu beobachten und/oder zu lenken.

Mein Leben ohne Qigong? Kaum vorstellbar!